Fränkel-KFO: Funktionsregler nach Rolf Fränkel

Als kieferorthopädisches Labor möchten wir unseren Partnern ein möglichst breites Spektrum an Apparaturen und Tools zur Verfügung stellen, dazu gehört auch die Herstellung von Fränkel-Funktionsreglern des Typs II und III. Die auch als Fränkel-KFO oder Funktionsregler nach Fränkel bezeichneten Apparaturen sind den herausnehmbaren funktionskieferorthopädischen Geräten zuzuordnen.

Es gibt insgesamt vier Typen der Fränkel-KFO-Funktionsregler. Sie dienen der Bissverschiebung beim Rückbiss (Funktionsregler I und II) und beim Vorbiss des Unterkiefers (Funktionsregler III), also bei Wachstumsanomalien und Fehlstellungen der Kiefer. Typ I und IV finden in der zeitgenössischen Kieferorthopädie mittlerweile keine Verwendung mehr. Typ II und III sind jedoch bereits seit Langem ein wichtiger Bestandteil kieferorthopädischer Behandlungen, weshalb wir unseren Kunden selbstverständlich die Anfertigung dieser Produkte anbieten können.

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Verwendung von Fränkel-KFO

Das von Rolf Fränkel im Jahre 1961 entwickelte kieferorthopädische Gerät in Form einer skelettierten Mundvorhofplatte hat wachstumshemmende bzw. wachstumsfördernde Wirkungen auf das menschliche Gebiss. Es ist eine lockere Zahnspange, die sich von allen anderen Spangen aufgrund der schleimhautgetragenen Funktionsweise unterscheidet, es gibt keine Halteelemente an den Zähnen, weshalb sie allein durch den Mundschluss gehalten wird.

Ziel der Apparatur ist es, die verschiedenen Kunststoffflächen im Lippen- und Wangenbereich (Mundvorhof) bei Aktivität der Muskeln unter Spannung zu setzen und dadurch das Knochenwachstum im Kiefer gezielt anzuregen. Die Verwendung der Fränkel-KFO bietet sich daher besonders bei Kindern und Jugendlichen an, da das natürliche Körperwachstum hierbei ein zentraler Faktor ist.

Behandlungsablauf einer Therapie mit Fränkel-KFO

Begonnen werden kann mit der Behandlung sehr früh, oftmals auch schon im Milchzahngebiss. Aufgrund seiner Funktionsweise bringt das Gerät die Kiefer in eine ungewohnte Position, das kann anfangs Muskelkater verursachen, weil dabei auch die Muskelfunktion beeinflusst wird. Aufgrund der auf natürlichem Wachstum beruhenden physiologischen Wirkung dauert es oftmals mehrere Jahre, bis sich der gewünschte Erfolg einstellt (länger als bei mechanisch wirkenden Geräten), jedoch sind die Ergebnisse sehr nachhaltig.

Die Tragedauer von mindestens 16 Stunden ist optimal, weniger als 12 Stunden sollten es jedoch nicht sein. Am effektivsten ist es, wenn das Gerät Tag und Nacht im Gebiss verbleibt (außer beim Sport). Das bedeutet, wie bei allen losen Zahnspangen ist auch beim Funktionsregler des Typs III entscheidend, dass er den Anweisungen entsprechend getragen wird. Der Erfolg der Behandlung hängt in maßgeblichem Umfang davon ob, dass der Patient intensiv mitarbeitet. Dazu gehört auch die entsprechend gründliche Pflege der Apparatur sowie eine regelmäßige Mundhygiene.

Hochwertige Funktionsregler nach Fränkel bei RealKFO

Wir arbeiten mit zahlreichen Kieferorthopäden im deutschen Raum zusammen und blicken seit unserer Gründung im Jahr 1994 auf eine erfolgreiche Historie zurück. Unsere Kunden profitieren von der Erfahrung eines kompetenten und zuverlässigen kieferorthopädischen Labors und damit verbunden auch hohen Qualitätsstandards, die unsere präzise zu Werke gehenden Mitarbeiter ihnen bieten. Sie wünschen als Behandler eine Beratung zur Fränkel-KFO oder möchten sich zu unseren anderen Produkten informieren? Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung unter +49 (0)6081 942131 oder per E-Mail: team@realkfo.de